Briefe an Politiker, Parteien und Organisationen.
Frau
Nina Warken
Mauerstr. 29
11055 Berlin
Sehr geehrte Frau Bär, sehr geehrte Frau Warken,
wir, das TRIO „Wir haben eine Stimme!“, sind eine private Selbsthilfeinitiative von Betroffenen, die an ME/CFS, Post-Vac bzw. schwerstem ME mit POTS erkrankt sind. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, über unsere Erkrankungen zu informieren, Selbsthilfematerialien zur Verfügung zu stellen und für eine ursächliche Behandlung und Versorgung zu kämpfen.
Am 18.07.2025 erschien ein Video von Ihnen beiden auf dem Kanal des Bundesministeriums für Gesundheit, in dem Sie Briefe von Betroffenen vorlasen, die Sie um Hilfe baten. Sie zeigten sich betroffen, gaben an, sich um das Thema kümmern zu wollen, damit die Betroffenen „aus dem tiefen Loch wieder herausgeholt“ werden. Sie gaben an, dass 7 Forschungsprojekte gefördert werden und Forschung Zeit und Geduld bräuchte.
Dazu sagen wir Ihnen als TRIO:
- Wir bitten nicht mehr um Hilfe, wir fordern Hilfe- denn wir haben ein Recht auf Behandlung und Unterstützung!
- Die Betroffenen sitzen nicht in einem „tiefen Loch“, die Betroffenen kämpfen um ein Leben und Überleben, sie sind schwer krank. Diese Erkrankungen zerstören Lebensläufe und Existenzen- unterlassen Sie bitte diese verharmlosenden Darstellungen und übernehmen Sie endlich Verantwortung!
- Es gibt vielversprechende Therapieansätze u.a. von Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen, die noch im Dezember in der Corona Enquetekommission berichtete, dass Studien nicht fortgesetzt werden können, da keine Forschungsgelder fließen. Es besteht also kein Mangel an Geduld, sondern ein Mangel an fließenden Forschungsgeldern!
Die Erkrankung ME/CFS existiert seit 6 Jahrzehnten! Da kann man wohl kaum von einem Mangel an Geduld bei den Betroffenen sprechen!
- Es demonstrieren Eltern vor dem Forschungsministerium, die völlig verzweifelt sind in Anbetracht der Situation ihrer erkrankten Kinder, die ihre Eltern um begleiteten Suizid bitten.
- Wo sind die von Ihnen versprochenen Versorgungszentren?
- Wir betrachten es als katastrophales Signal, dass mehr Forschungsgelder in die Raumfahrt fließen(„Deutschland wird auch im Weltraum verteidigt“, Dorothee Bär) als in die Forschung postinfektiöser Erkrankungen.
Sie gaben an, im Dialog mit den Betroffenen bleiben zu wollen- dazu gibt es mit diesem Brief jetzt die Gelegenheit.
Wir warten auf Antworten- und wir erwarten Antworten!
Mit freundlichen Grüßen,
Das TRIO „Wir haben eine Stimme!“
TRIO „Wir haben eine Stimme!“ 02.02.2026
Herrn
Bundeskanzler
Friedrich Merz
CDU Deutschland
Klingelhöferstrasse 8
10785 Berlin
Sehr geehrter
Herr Bundeskanzler Merz,
Wir, das TRIO „Wir haben eine Stimme!“, sind eine private Selbsthilfeinitiative von Betroffenen, die an ME/CFS, Post-Vac bzw. schwerstem ME mit POTS erkrankt sind. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, über unsere Erkrankungen zu informieren, Selbsthilfematerialien zur Verfügung zu stellen und für eine ursächliche Behandlung und Versorgung zu kämpfen.
Ihre Worte im November 2023, als Sie noch nicht zum Bundeskanzler gewählt wurden:
„ Ich finde es inakzeptabel…“ und „…völlig unzureichend, wie wenig bezüglich postinfektiöser Erkrankungen geforscht wird!“ (Quelle:“ Deutsches Ärzteblatt“)
Diese, Ihre Worte, waren an die damalige Bundesforschungsministerin Bettina Stark- Watzinger (FDP) gerichtet. In der Folge haben Sie, Nina Warken und Dorothee Bär eine „Dekade der postinfektiösen Erkrankungen“ ausgerufen! Die Betroffenen nehmen eine andere Realität wahr: Eine „Dekade der massiven Aufrüstung!“ und parallel dazu eine „Dekade der Verunglimpfung der arbeitenden Bevölkerung“!
50 Millionen € pro Jahr für die Erforschung postinfektiöser Erkrankungen versus 108 Milliarden € im Jahr 2026 für die Aufrüstung!(Quelle: Bundesministerium für Verteidigung)
50 Millionen € pro Jahr für die Erforschung postinfektiöser Erkrankungen versus 63 Milliarden € volkswirtschaftlichem Schaden jährlich durch ME/CFS, Post-Vac und Long Covid! (Quelle: „Handelsblatt“ Oktober 2025)
Können Sie das den Schwer- und Schwerstkranken erklären und diese Relationen rechtfertigen?
Wir, das TRIO „Wir haben eine Stimme!“, fordern Sie, auch im Namen aller Betroffen, dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und das „C“ in Ihrem Parteinamen ernst zu nehmen!
Am 29. Und 30.04.2026 sind Sie zur maritimen Konferenz nach Emden eingeladen worden. Da eine Person vom TRIO in Emden wohnhaft ist, bitten wir Sie um 15 Minuten Ihrer Zeit abseits des roten Teppichs, um Ihnen unsere Forderungen zu überreichen.
(P.S. Das TRIO „Wir haben eine Stimme!“ ist strikt gegen die Militarisierung des Emder Hafens! Das hatten wir schon mal, Infos dazu im Emder Bunkermuseum, ein kleiner Sightseeing- TIP)
Mit freundlichen Grüßen und Bitte um Antwort, das TRIO „Wir haben eine Stimme!“
TRIO „Wir haben eine Stimme!“ 28.01.2026
TRIO „Wir haben eine Stimme!“ 21.02.2026
Infotrio.de
Herrn
Prof. Dr. Karl Lauterbach
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Sehr geehrter Prof. Dr. Karl Lauterbach,
Wir, das TRIO „Wir haben eine Stimme!“ sind drei an Post- Vac bzw. ME/CFS Erkrankte, die sich zu einer privaten Selbsthilfeinitiative zusammengeschlossen haben.
Die „Corona Enquete Kommission“ hat ihre Arbeit zum Abschluss gebracht und hat verkündet, dass es voraussichtlich erst 2027 zu einer Veröffentlichung der Ergebnisse/ Erkenntnisse kommen wird. Schon jetzt wird deutlich, dass der Schwerpunkt im Wesentlichen auf der Organisation und Bewältigung künftiger „Krisen“ und der Grundlagenforschung bzgl. postinfektiöser Erkrankungen liegt.
Wir sprechen Sie als Vorsitzenden des Bundestagsforschungsausschusses an. Noch im Frühjahr 2025 haben Sie bzgl. der reduzierten Ausstattung an Forschungsgeldern bei Long Covid und ME/CFS gegenüber dem „Spiegel“ von Staatsversagen und von der Notwendigkeit von mindestens 1 Milliarde Euro gesprochen. Sie haben zudem eigene Versäumnisse in Ihrer Funktion als Gesundheitsminister eingeräumt und eine flächendeckende Versorgungsstruktur für die an postinfektiösen Erkrankungen Leidenden für notwendig erachtet. Zudem arbeiten Sie eng mit der „Deutschen Gesellschaft für ME/CFS“ zusammen und beteiligen sich an deren Symposien. Das zeigt uns Betroffenen, dass Sie, als einer der wenigen Politiker, zumindest das Leid der Betroffenen und den Handlungsbedarf diesbezüglich erkannt haben.
Dafür erstmal vielen Dank!
Im Dezember 2025 gab es ein Gespräch von unserer Seite mit Johann Saathoff (MdB), der unsere Anliegen an Sie weiterleiten wollte. Eine Reaktion gab es bislang leider nicht, ein Rückmeldungsgespräch wurde uns in Aussicht gestellt. Wiederholend wird uns offeriert, dass es ja neue Modellprojekte in der MHH und der Uniklinik Göttingen gebe. Diese Kliniken sind aber a) für die moderat und schwer Betroffenen nicht erreichbar, b) zeitlich begrenzt und c) mit langen Wartezeiten verbunden.
Zudem beklagen Forscher, unter anderem in der Corona Enquetekommission, dass Forschungsgelder zwar genehmigt werden, aber gutachterliche Verfahren den Prozess bzgl. der Entwicklung und Zulassung von aussichtsreichen Medikamenten zum Erliegen bringen.
Aus diesen Gründen bitten wir Sie, sich für unsere Anliegen und Forderungen einzusetzen, damit endlich eine ursächliche Behandlung möglich wird und die Betroffenen angemessen versorgt werden.
Mit der Bitte um Rückmeldung und freundlichen Grüßen, im Namen des TRIO`s,
Doris Landsmann
Sehr geehrte Sahra Wagenknecht,
Wir, das TRIO „Wir haben eine Stimme!“ sind drei an Post- Vac bzw. ME/CFS Erkrankte, die sich zu einer privaten Selbsthilfeinitiative zusammengeschlossen haben.
Die „Corona Enquete Kommission“ hat ihre Arbeit zum Abschluss gebracht und verkündet, dass es voraussichtlich erst 2027 zu einer Veröffentlichung der Ergebnisse/ Erkenntnisse kommen wird. Schon jetzt wird deutlich, dass der Schwerpunkt im Wesentlichen auf der Organisation und Bewältigung künftiger „Krisen“ und der Grundlagenforschung bzgl. postinfektiöser Erkrankungen liegt.
Wir, die Betroffenen, brauchen aber jetzt Hilfe, in Form von Behandlung, Versorgung und Teilhabe. Wir brauchen jetzt Unterstützung bei der Durchsetzung unserer Forderungen, die sowohl an die Gesellschaft als auch an die Politik gerichtet sind.
Menschen mit diesen Erkrankungen sterben an Organversagen, Jugendliche bitten ihre Eltern um Sterbehilfe, Erkrankte liegen mit Schmerzen in abgedunkelten Zimmern…und alle schauen weg. Das Thema „Coronaaufarbeitung“ steht kaum mehr auf der Agenda der politisch Tätigen!
Wir wollen:
- Aufklären bzgl. unserer Erkrankungen
- Selbsthilfeangebote machen
- Forderungen stellen
- Gesellschaft und Politik in Verantwortung nehmen
Bitte helfen Sie uns, die ansonsten unsichtbaren Betroffenen, wieder in den Focus zu rücken, unsere Website und Berichte zu veröffentlichen und unsere Forderungen lautstark zu unterstützen.
Vielen Dank,
Das TRIO „Wir haben eine Stimme!“
Herrn Vizekanzler und Bundesminister der Finanzen
Lars Klingbeil
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Sehr geehrter Herr Klingbeil,
Wir, das TRIO „Wir haben eine Stimme!“, sind eine private Selbsthilfeinitiative von Betroffenen, die an ME/CFS, Post-Vac bzw. schwerstem ME mit POTS erkrankt sind. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, über unsere Erkrankungen zu informieren, Selbsthilfematerialien zur Verfügung zu stellen und für eine ursächliche Behandlung und Versorgung zu kämpfen.
Als Vizekanzler tragen Sie eine besondere Verantwortung für die Bevölkerung unseres Landes. Die Corona- Enquete- Kommission hat Ihre Arbeit zum Abschluss gebracht. Dabei ist vor allem im dritten Part am 12.11.2025 deutlich geworden, dass die Betroffenen jetzt Unterstützung benötigen, bei den Versorgungsämtern, bei der zunächst nur möglichen symptomatischen Behandlung und bei der Aufklärung bzgl. der Erkrankungen Post- bzw. Long Covid, Post-Vac und ME/CFS. Ein Ergebnis der Enquete- Kommission sei erst frühestens im Jahre 2027 zu erwarten, hieß es auf der Webseite des deutschen Bundestages. Wir, das TRIO „Wir haben eine Stimme!“ fordern Sie hiermit dazu auf, schon jetzt unsere beiliegenden Forderungen zu unterstützen und tätig zu werden, damit das desaströse humanitäre Elend bzgl. der Behandlung und Versorgung der Erkrankten endlich ein Ende nimmt.
Am 08.12.2025 fand ein Gespräch mit Herrn Johann Saathoff (MdB) statt, der unser Anliegen in der SPD und mit Karl Lauterbach besprechen wollte. Zu den Ergebnissen haben wir noch keine Rückmeldung erhalten. Ebenso erhielten wir bislang keine Rückmeldungen zu unseren Briefen an Friedrich Merz, Dorothee Bär und Nina Warken, sodass bei uns Erkrankten der Eindruck entstanden ist, dass Ihnen unser Leid völlig egal ist. Die Anzahl der Anträge auf begleiteten Suizid steigen bei den schwer Erkrankten. Schweigen von Ihrer Seite halten wir für eine nicht angemessene Reaktion.
Mit der Bitte um eine Antwort und freundlichen Grüßen,
im Namen des „TRIO`s“, Doris Landsmann
TRIO „Wir haben eine Stimme“ 16.02.2026
TRIO „Wir haben eine Stimme!“ 23.02.2026
infotrio.de
Frau Dr. Alice Weidel
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Sehr geehrte Frau Dr. Weidel,
Wir, das TRIO „Wir haben eine Stimme!“, sind eine private Selbsthilfeinitiative von Betroffenen, die an ME/CFS, Post-Vac bzw. schwerstem ME mit POTS erkrankt sind. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, über unsere Erkrankungen zu informieren, Selbsthilfematerialien zur Verfügung zu stellen und für eine ursächliche Behandlung und Versorgung zu kämpfen.
Wir bedauern es sehr, dass, statt einem „Corona- Untersuchungsausschuss“, lediglich eine „Corona- Enquetekommission“ getagt hat. Diese haben wir als Betroffene natürlich mit Interesse verfolgt und haben feststellen müssen, dass der Aufklärungswille und die Übernahme von Verantwortung in der Politik sehr zu wünschen übrig lässt (…und dies ist nur sehr milde ausgedrückt).
Die Beteiligten der SPD, CDU, der „Linken“ und den „Grünen“ glänzten überwiegend mit einer mangelnden Vorbereitung der Enquetekommission und einem Mangel an Fach- und Sachverstand, und im letzten Part, in dem die Betroffenen zu Wort kamen, mit einem Mangel an Empathie und Verständnis für die Geschädigten.
Uns, als private Initiative, ist es vollkommen schleierhaft, warum die Ergebnisse/Erkenntnisse der Enquetekommission erst Ende 2027 zur Verfügung stehen sollen, da schon nach Abschluss der Sitzungen deutlich wurde, welche Defizite schon jetzt in der Versorgung der Erkrankten ausgeglichen werden könnten. Bewilligte Forschungsgelder fließen nicht in die Entwicklung von aussichtsreichen Medikamenten (Prof. Dr. Scheibenbogen), Stigmatisierung und Psychologisierung betroffener Eltern (Münchhausen- Stellvertretersyndrom) finden weiterhin statt, der Mangel an flächendeckenden Versorgungsstrukturen wird weiterhin nicht behoben und den Kampf mit den Behörden muss jeder Einzelne alleine ausfechten (VdK in der Enquetekommission: Ein Lotsenprinzip ist dringend erforderlich!), Impfgeschädigte erhalten weiterhin keine Entschädigung, als „Verschwörungstheoretiker“ verunglimpfte Ungeimpfte erhalten noch nicht einmal eine Entschuldigung in Form einer öffentlichen Reputation. Trotz unklarer Datenlage bzgl. der Anzahl der an Post-Vac Erkrankten, berichtet Frau Prof. Dr. Scheibenbogen nach wie vor, dass sie die Coronaschutzimpfung für die richtige Maßnahme gehalten habe. Zudem werden „Fachleute“ wie Frau Dr. Christina Berndt, die zur „Coronazeit“ in sämtlichen Talkshows der Republik zu sehen war, nicht in die Verantwortung genommen bzgl. der Verhöhnung der Impfkritiker. Sie berichtet nach wie vor in der „Süddeutschen“ von den hervorragenden Möglichkeiten beim Einsatz von mRNA- Impfungen bei Krebserkrankungen!
Das Leiden der Betroffenen geht somit weiter, Folgeerkrankungen wie Krebs, Herzschädigungen, Thrombosen und eine steigende Anzahl von Suiziden der schwer Betroffenen werden offensichtlich in Kauf genommen. Frei nach dem Motto „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“!
Wir, das TRIO „Wir haben eine Stimme!“, haben uns mit unseren Forderungen an diverse Politiker aus allen Parteien gewandt- und haben bislang keine Antwort bekommen. Die Liste der abgeschickten Briefe haben wir auf unserer Website infotrio.de unter „Appelle“ veröffentlicht.
Wir hoffen auf eine Antwort von Ihnen, auf die Unterstützung unserer Arbeit und die Veröffentlichung unserer Forderungen.
Mit freundlichen Grüßen
im Namen des TRIO`s,
Doris Landsmann
Briefe, die zum Handeln auffordern, wurden geschickt an:
| Dr. Sahra | Wagenknecht | BSW |
| Fabio | de Masi | BSW Vorstand |
| Dr. Holger | Onken | Vorstand, BSW Niedersachsen |
| Landesverband | BSW Bayern | BSW Bayern |
| Amira | Mohammed Ali | BSW Vorstand |
| Oliver | Ruhnert | BSW |
| Bundeskanzler | Friedrich Merz | Bundeskanzler, CDU |
| Nina | Warken | Gesundheitsministerin |
| Heidi | Reichinnek | Mitglied des Deutschen Bundestages, Die Linke |
| Dr. Alice Elisabeth | Weidel | AFD Co-Vorsitzende |
| Tino | Tino Chrupalla | AFD Co-Vorsitzender |
Hier finden Sie alle Briefe, die wir versendet haben, zum Download.
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